Tierhilfe Spanien e.V.
Tierheimlogo
Tierheimlogo


Rüden Hündinnen Notfälle Tiere in Deutschland Katzen Patentiere




Babesiose


Die Babesiose gehört zu den häufigsten Reiseerkrankungen des Hundes.

Babesien sind Einzeller, die sich in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) vermehren und diese in kurzer Zeit damit zerstören. Anämie und Fieber sind die Folgen.
Babesien kommen v.a. in Südfrankreich, Mittelmeerländern sowie Ungarn vor.



Erlichiose

Ehrlichiose wird durch Ehrlichien, Bakterien, die sich in weissen Blutzellen sowie Leber, Milz und Lymphknoten vermehren, verursacht. Die Lymphknoten des erkrankten Tieres schwellen an, es kommt zu auch hier wieder zur Blutarmut und punktförmigen Einblutungen.
Ehrlichiose findet man v.a. in Mittelmeerländern, den Tropen und Subtropen.



Borreliose

Borrelien sind sog. Spirochaeten, bewegliche Blutparasiten.
Sie lösen v.a. Gelenkschwellungen und -schmerzen sowie Lymphknotenvergrösserungen aus.




    Babesiose, Ehrlichiose und auch Borreliose werden durch Zecken übertragen. Eine effiziente Zeckenbekämpfung kann ihren Hund vor diesen drei schweren, im unbehandelten Zustand sogar tödlich verlaufenden Krankheiten, schützen.

    In Nordspanien (Catalunja) sind Zecken vor allem im Frühling und im Herbst aktiv. Rund um das Mittelmeer aber kommen sie das ganze Jahr vor. Schützen Sie deshalb Ihr Tier bei einem Ferienaufenthalt im Süden auf jeden Fall das ganze Jahr vor Zecken!
    Schutzimpfung gegen Babesiose und Ehrlichiose werden von Tierärzten angeboten.



Filariose



Drei bis sechs Monate nach der Infektion äußern sich die ersten Symptome der Herzwurm-Erkrankung, die vor allem in Spanien (Valencia, Andalusien), Afrika, USA, im Süden Kanadas, Australien und Neuseeland auftritt. Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Gewichtsverlust, chronischen Husten oder Atemnot sind typisch für eine Infektion mit Filarien.

Hunde können von mehr als 100, teilweise unterschiedlichen Wurmarten befallen werden, die eine Länge von 15 - 35 cm haben können. Da die heilbare Krankheit durch eine bestimmte Moskitoart übertragen wird, empfiehlt es sich unbeingt, den Hund, bei Urlaub in betroffenen Zonen, gegen blutsaugende Stechinsekten mit einem wirksamen Mittel einzusprühen. Spezielle Wurmkuren gibt es ebenfalls als gute Prophylaxe, ebenso wie ein Mittel, das unter die Haut des Tieres gespritzt wird und den Hund damit etwa einen Monat vor den Filarien schützt.
Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten.



oben